Die Sprechstunden

Elektrosmog und seine Auswirkungen auf das Gehirn – Einblicke aus der Hirnforschung mit Dr. Diana Henz

Jul 13, 2025 • 7 min read

In der Sprechstunde vom 12. Juli 2025 auf QS24, dem Schweizer Gesundheitsfernsehen, widmete sich die promovierte Neurowissenschaftlerin Dr. Diana Henz einem hochaktuellen und kontrovers diskutierten Thema: Elektrosmog und seine messbaren Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Die Expertin gab spannende Einblicke in ihre langjährige Forschung, die zeigen, wie elektromagnetische Felder – insbesondere am Schlafplatz und durch moderne Mobilfunktechnologien wie 5G – das Gehirn, das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System beeinflussen können.

Dieser ausführliche Bericht fasst die wichtigsten Erkenntnisse, Fragen und Antworten der Sendung zusammen. Er zeigt, warum Elektrosmog kein abstraktes Phänomen ist, sondern ein real messbarer Stressfaktor, der unsere Gesundheit beeinträchtigen kann – und wie man sich bestmöglich schützen kann. Außerdem erfahren Sie alles über den anstehenden Academy-Lehrgang auf QS24.Academy, der Sie mit einem offiziellen Zertifikat ausstattet.

Inhaltsverzeichnis

🔬 Die überraschenden Erkenntnisse aus 15 Jahren Hirnforschung zu Elektrosmog

Dr. Diana Henz ist seit fast 15 Jahren tief in die Forschung zu elektromagnetischen Feldern (EMF) und deren Wirkung auf den Menschen involviert. Ihre persönliche Erfahrung begann im Studentenalter, als sie Laptop und Handy direkt am Bett nutzte und morgens trotz ausreichendem Schlaf erschöpft aufwachte. Erst später wurde ihr klar, dass Elektrosmog am Schlafplatz die Regeneration des Körpers und vor allem des Gehirns massiv stören kann.

In der Forschung zeigte sich, dass elektromagnetische Felder nicht nur das Gehirn beeinflussen, sondern auch das kardiovaskuläre System und die Muskulatur. Dabei sind vor allem die sogenannten elektromagnetischen Felder am Schlafplatz von Bedeutung, da hier die nächtliche Erholung gestört wird – ein Zustand, der über die Jahre zu chronischer Erschöpfung und Erkrankungen führen kann.

Dr. Henz beschreibt, wie sie systematisch untersucht hat, welche Veränderungen durch Elektrosmog am Schlafplatz, beim Telefonieren mit dem Handy oder bei Aufenthalten im Auto auftreten, wo elektromagnetische Felder stark sind. Besonders am Arbeitsplatz, wo viele Menschen täglich 8 Stunden Bildschirmen, WLAN-Routern und Handystrahlen ausgesetzt sind, konnten sie und ihr Team deutliche Veränderungen im Blut, Speichel und mittels 360°-Hirnscans nachweisen.

Diese Erkenntnisse stehen im starken Gegensatz zu Gerichtsurteilen, in denen Elektrosmog oft als nicht existent oder unbeweisbar abgetan wird. Doch die wissenschaftliche Datenlage ist umfassend: Es existieren hunderte international anerkannte Studien, die negative Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf den menschlichen Organismus bestätigen.

📊 Elektromagnetische Felder als potenziell krebserregend? Aktuelle Studien und Metaanalysen

Ein großer Durchbruch in der Forschung war die kürzlich vom European Parliamentary Research Service in Auftrag gegebene Metaanalyse, die elektromagnetische Felder als potenziell krebserregend einstuft. Ebenso bestätigte die WHO in einer aktuellen Studie, dass elektromagnetische Strahlung zumindest im Tierversuch krebserregend wirken kann.

Diese Ergebnisse untermauern frühere Untersuchungen, beispielsweise eine Studie des Schweizer Militärs, die einen massiven Anstieg von Unfruchtbarkeit bei Ratten durch Handystrahlung feststellte. Trotz der starken wissenschaftlichen Evidenz wird Elektrosmog in Gerichtsverfahren häufig als Einzelfall behandelt und somit kaum anerkannt.

Dr. Henz betont, dass es trotz der wissenschaftlichen Beweise an politischer und gesellschaftlicher Anerkennung mangelt. Die Grenzwerte für elektromagnetische Felder sind vielfach politisch und wirtschaftlich motiviert gesetzt und unterscheiden sich stark zwischen Ländern. So hat beispielsweise Russland sehr niedrige Grenzwerte, die dennoch eine funktionierende Mobilfunkversorgung erlauben, während in Europa häufig wesentlich höhere Grenzwerte gelten.

🧠 EEG-Messungen: Wie reagiert das Gehirn auf 5G und Elektrosmog?

Mit Hilfe eines High-Density-EEG-Systems, das 256 Elektroden umfasst, konnte Dr. Henz zeigen, dass das Gehirn normalerweise im Alpharhythmus arbeitet – einem natürlichen, entspannten Grundzustand. Sobald ein Handy mit 5G-Standard ans Ohr gehalten wird, verändert sich das Muster drastisch: Die Alphaaktivität verschwindet, und das Gehirn schaltet in einen Leistungsmodus mit Beta- und Gamma-Rhythmen, die mit Stresszuständen assoziiert sind.

Besonders besorgniserregend ist, dass durch 5G auch tiefere Gehirnregionen wie der Hypothalamus und die Hypophyse aktiviert werden. Diese steuern hormonelle Regelkreisläufe, die für das Immunsystem, den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden essenziell sind. Bereits ein halbstündiges Telefonat kann das Immunsystem und die Mitochondrien in Alarmbereitschaft versetzen.

In einem spannenden Experiment wurde die Gehirnaktivität eines Probanden vor und nach einem 5G-Telefonat gemessen. Nach dem Telefonat war das Gehirn stark aktiviert und gestresst. Durch den Einsatz einer speziellen Informationstechnologie, dem sogenannten Gabriel-Chip, konnte die Gehirnaktivität innerhalb kurzer Zeit wieder auf das entspannte Ausgangsniveau zurückgeführt werden.

Diese Informationstechnologie wirkt wie ein Reset für das Gehirn und zeigt eindrucksvoll, dass es möglich ist, Elektrosmog-bedingte Stressreaktionen zu mildern.

💡 Schutz vor Elektrosmog: Informationstechnologien und praktische Tipps

Da es in unserer modernen Gesellschaft kaum möglich ist, Elektrosmog vollständig zu meiden, sind Schutzmaßnahmen besonders wichtig. Dr. Henz erklärt, dass es zwei Hauptansätze gibt:

  1. Physikalische Abschirmung: Zum Beispiel durch Abschirmfarben, Metallgewebe oder spezielle Abschirmräume. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie den Kontakt zum natürlichen Erdmagnetfeld unterbrechen können, was wiederum negative Auswirkungen auf den Menschen hat.
  2. Informationstechnologie: Hierbei werden elektromagnetische Felder nicht blockiert, sondern ihre Wirkung durch Informationsübertragung moduliert. So kann der Körper weiterhin mit dem natürlichen Erdmagnetfeld verbunden bleiben, während die schädlichen Effekte reduziert werden.

Zu den praktischen Hilfsmitteln zählen spezielle Chips, Frequenzkarten, Armbänder oder sogar Brillen, die mit Informationstechnologie versehen sind. Studien zeigen, dass diese Produkte die Belastung durch Elektrosmog um etwa 90 % reduzieren können. Dennoch bleibt ein Restrisiko bestehen, weshalb eine Kombination aus Schutzmaßnahmen und bewusster Nutzung von Technologien empfohlen wird.

Besonders wichtig ist auch der Schlafplatz: Handys sollten nicht am Bett geladen werden, WLAN-Router nachts ausgeschaltet oder entfernt sein, und digitale Störquellen minimiert werden, um eine erholsame Nachtruhe zu ermöglichen. Dies ist entscheidend, da die Regeneration im Schlaf stattfindet und durch Elektrosmog massiv gestört wird.

⏳ Langzeitfolgen und Vorsorge: Was passiert, wenn Elektrosmog dauerhaft ignoriert wird?

Langzeitstudien zu den Auswirkungen von 5G und Elektrosmog allgemein fehlen derzeit noch, da die Technologie relativ neu ist. Die bisherigen Kurzzeitstudien zeigen jedoch alarmierende Veränderungen:

  • Nach einem halbstündigen Telefonat dauert es mehrere Stunden, bis das Gehirn und der Körper sich wieder erholt haben.
  • Chronische Aktivierung des Hypothalamus und der Stressachsen führt zu erhöhten Cortisolwerten und entzündlichen Prozessen im Körper.
  • Dies kann langfristig zu Erschöpfung, Burnout und einer Schwächung des Immunsystems führen.

Dr. Henz warnt besonders vor der dauerhaften Belastung von Kindern und Jugendlichen, die heute schon täglich viele Stunden mit Smartphones, Laptops und WLAN in Kontakt sind. Ohne Schutzmaßnahmen könnten sich gesundheitliche Probleme in der Zukunft dramatisch verstärken.

Deshalb ist es jetzt an der Zeit, aktiv zu werden, die eigene Umgebung zu entstören und wenn möglich Technologien mit Schutzfunktionen zu nutzen.

❓ FAQ – Antworten auf wichtige Zuschauerfragen

Welche Reaktionen des Gehirns lassen sich im EEG bei Elektrosmog beobachten?

Das Gehirn befindet sich normalerweise im Alpharhythmus, einem entspannten Zustand. Unter 5G-Bestrahlung wechselt es in Beta- und Gamma-Rhythmen, die mit Stress und Leistungszuständen verbunden sind. Besonders betroffen sind tieferliegende Regionen wie Hypothalamus und Hypophyse, die zentrale Körperfunktionen steuern.

Wie verändern sich Blut- und Speichelwerte unter Elektrosmog?

Elektrosmog aktiviert chronisch die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse, was zu erhöhten Cortisolwerten und Entzündungsmarkern (TNF-Alpha, Interleukin-1-Beta) führt. Das zeigt, dass der Körper im dauerhaften Alarmmodus ist, was langfristig zu Erschöpfung und Erkrankungen führen kann.

Wie lässt sich die Aussage von Gerichten, es gäbe keinen Elektrosmog, mit wissenschaftlichen Daten vereinbaren?

Obwohl hunderte Studien negative Effekte belegen, werden diese oft als Einzelmeinungen abgetan. Größere Übersichtsarbeiten fehlen aufgrund der kurzen Verfügbarkeit von 5G. Zudem existieren starke wirtschaftliche und politische Interessen, die den Ausbau von Mobilfunknetzen vorantreiben, trotz widersprüchlicher wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Welche Quellen elektromagnetischer Felder sind im Alltag besonders problematisch?

Mobiltelefone mit 5G-Standard sind die Hauptquelle, gefolgt vom Schlafplatz, wo Handys, WLAN-Router oder digitale Störquellen die Regeneration behindern. Auch öffentliche Verkehrsmittel wie Züge können durch hohe WLAN-Belastung Beschwerden wie Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen.

Wie kann man sich effektiv vor Elektrosmog schützen?

Empfohlen wird, Störquellen zu meiden, insbesondere am Schlafplatz. Zusätzlich können geprüfte Informationstechnologien wie Chips, Frequenzkarten, Armbänder oder Brillen die Belastung signifikant reduzieren. Wichtig ist, diese Produkte vor der Nutzung wissenschaftlich zu testen, da manche auch unerwünschte Wirkungen haben können.

🎓 Academy-Lehrgang und weiterführende Informationen

Die Aufzeichnung dieser spannenden Sprechstunde mit Dr. Diana Henz ist kostenlos auf der QS24-Webseite verfügbar: https://hazu.swiss/qs24/sprechstunde-12-juli-2025/GBSmq4nzAcjMLcGBZk9u. Hier können Interessierte die fundierten Informationen jederzeit nachverfolgen.

Ab nächster Woche startet zudem ein exklusiver Academy-Lehrgang auf QS24.Academy, der auf den Inhalten dieser Sendung basiert. Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, ein offizielles Wissen-Zertifikat zu erwerben, das die fundierten Kenntnisse zu Elektrosmog, dessen Auswirkungen und Schutzmaßnahmen bestätigt. Holen Sie sich das Wissen-Zertifikat und werden Sie fit im Umgang mit elektromagnetischer Strahlung!

Wir laden Sie herzlich ein, die Sendung zu bewerten und Ihre Erfahrungen zu teilen, damit wir die Qualität der Gesundheitsinformationen weiter verbessern können.

Für die nächste Sprechstunde am 31. Januar 2026 können Sie sich bereits jetzt anmelden unter: https://qs24.run/2026sprechstunden.

🙏 Dank an Dr. Diana Henz und abschließende Worte

Ein besonderer Dank gilt Dr. Diana Henz für ihre offenen und tiefgründigen Einblicke in ein Thema, das viele Menschen betrifft, aber oft unterschätzt wird. Mit ihrer Expertise und Empathie trägt sie entscheidend dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu machen und praktische Wege aufzuzeigen, wie wir uns vor den unsichtbaren Belastungen durch Elektrosmog schützen können.

Ihr Engagement zeigt, dass es nicht darum geht, Technologien zu verteufeln, sondern sie mit Bedacht und Schutz zu nutzen. Denn nur so können wir die Vorteile der modernen Welt genießen, ohne unsere Gesundheit zu gefährden.

🎓 Vom Wissen zur Qualifikation: Sichern Sie sich jetzt Ihr Gesundheits-Zertifikat!

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📋 Anhang: Wichtige Fragen aus dem Live-Chat

  • Wie interpretieren Sie als Hirnforscherin die Auswirkungen von Elektrosmog auf das Gehirn und hätten Sie mit diesen Ergebnissen gerechnet?
    Dr. Henz war überrascht von den starken Wirkungen am Schlafplatz und den erheblichen Veränderungen im Gehirn und anderen Körpersystemen trotz ausreichendem Schlaf.
  • Welche konkreten Veränderungen zeigen sich im EEG bei Handybelastung, und wie wirken Schutztechnologien?
    Handystrahlung versetzt das Gehirn in einen Stressmodus, der durch Informationstechnologien wie den Gabriel-Chip wieder auf einen entspannten Zustand zurückgeführt werden kann.
  • Wie schnell erholen sich Gehirn und Blutbild nach Belastung?
    Bis zu mehreren Stunden, was bei Vieltelefonierern problematisch sein kann.
  • Wie zuverlässig sind Informationstechnologien zum Schutz?
    Sie reduzieren die Belastung um etwa 90 %, vollständigen Schutz gibt es nicht. Vor der Nutzung sollten Produkte wissenschaftlich geprüft werden.
  • Warum bieten Mobilfunkanbieter keinen Schutz an?
    Ein Schutzangebot würde negative Effekte anerkennen, was wirtschaftlich unerwünscht ist.
  • Warum haben Länder wie Russland niedrigere Grenzwerte und funktionieren trotzdem?
    Grenzwerte sind politisch-wirtschaftlich motiviert, nicht immer wissenschaftlich fundiert.
  • Was passiert bei dauerhafter Belastung von Kindern und Jugendlichen?
    Es drohen chronische Erschöpfung, gestörte Regeneration und langfristige Gesundheitsschäden, daher ist Schutz besonders wichtig.
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