
Die Sprechstunden des LiveStreams sprechstunden.tv präsentierten am 12. Juli 2025 eine tiefgehende und kritische Diskussion rund um das Thema mRNA-Impfstoffe mit dem renommierten Mediziner und Experten für Allgemeinmedizin und Public Health, Prof. Dr. Andreas Sönnichsen. In dieser Sendung analysierte Prof. Sönnichsen die aktuelle Situation der mRNA-Impfstoffe, insbesondere die Zulassungsverfahren, die medizinische Notwendigkeit sowie die Risiken und Nebenwirkungen. Dabei wurde auch auf neuartige Entwicklungen wie selbstreplizierende mRNA-Impfstoffe eingegangen. Die Inhalte dieser Sitzung sind nicht nur für medizinische Fachpersonen, sondern auch für interessierte Laien von großem Wert.
Inhaltsverzeichnis
- 🧬 Einführung in die mRNA-Technologie und ihre Anwendung in Impfstoffen
- ⚠️ Kritik an Zulassungsverfahren und Notfallzulassungen
- 💉 Medizinische Notwendigkeit und Nutzen-Risiko-Abwägung
- 🔍 Anerkennung von Impfnebenwirkungen und Post-Vac-Syndrom
- 💰 Wer entscheidet über Notfallzulassungen und wirtschaftliche Interessen?
- 🚫 Klare Empfehlung: Finger weg von neuen mRNA-Impfungen
- 🧪 Neue Entwicklungen: Selbstreplizierende mRNA-Impfstoffe
- ❓ FAQ: Antworten auf wichtige Zuschauerfragen
- 📢 Fazit und Ausblick
- 📋 Fragen aus der Sendung – Mit den Antworten von Prof. Dr. Andreas Sönnichsen
🧬 Einführung in die mRNA-Technologie und ihre Anwendung in Impfstoffen
Prof. Dr. Andreas Sönnichsen begann die Diskussion mit einer verständlichen Erklärung der mRNA und deren Rolle im menschlichen Körper. Die mRNA (messenger RNA) ist ein Botenstoff, der genetische Informationen von der DNA im Zellkern zu den Ribosomen transportiert – den "Fabriken", in denen Proteine hergestellt werden. Normalerweise sorgt die mRNA dafür, dass die Zelle die für sie notwendigen Proteine produziert.
Im Fall der mRNA-Impfstoffe wird künstlich hergestellte mRNA, verpackt in Lipid-Nanopartikel, in die Zellen eingebracht. Diese mRNA codiert für ein Fremdprotein, beispielsweise das Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus. Die Zellen lesen diese mRNA ab und produzieren das Spike-Protein, um das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anzuregen.
Dieses Vorgehen ist jedoch aus Sicht von Prof. Sönnichsen problematisch, da die Zellen gezwungen werden, ein fremdes Protein herzustellen, was eine Autoimmunreaktion provozieren kann. Das Immunsystem greift dabei körpereigene Zellen an, die das Spike-Protein produzieren, anstatt nur das Virus zu bekämpfen. Diese Autoimmunreaktion kann in vielen Fällen länger und intensiver andauern als erwünscht.
⚠️ Kritik an Zulassungsverfahren und Notfallzulassungen
Ein zentrales Thema der Sendung war die Frage, warum neue mRNA-Impfstoffe auch Jahre nach der Pandemie noch als Notfallzulassung durchgewinkt werden, obwohl keine pandemische Situation mehr vorliegt. Prof. Sönnichsen stellt klar, dass aktuell keine mRNA-Impfstoffe mehr eine Notfallzulassung besitzen. Alle verfügbaren Impfstoffe – wie etwa der neue mRNA-Impfstoff gegen das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) – haben eine reguläre Vollzulassung erhalten.
Allerdings kritisiert er das Zulassungsverfahren, das beim RSV-Impfstoff in einem sogenannten teleskopierten Verfahren ablief. Dabei wurden die klinischen Studienphasen 2 und 3 zeitlich verkürzt zusammengelegt, obwohl für RSV keine Pandemie oder dringende Notlage besteht. Prof. Sönnichsen hält dieses Verfahren für rechtswidrig, da es keine medizinische Notwendigkeit für eine beschleunigte Zulassung gibt und stattdessen die üblichen, gründlichen Prüfprozesse umgangen werden.
Die Folge ist, dass die Zulassung neuer mRNA-Impfstoffe auf Basis eines verkürzten und unvollständigen Prüfverfahrens erfolgt, was in der Medizin und Wissenschaft auf erhebliche Kritik stößt. Prof. Sönnichsen betont, dass es eine kleine, aber wachsende Bewegung von Fachleuten gibt, die eine Rückkehr zu wissenschaftlich fundierten, pharmafreien und regulären Zulassungsverfahren fordert.

💉 Medizinische Notwendigkeit und Nutzen-Risiko-Abwägung
Prof. Sönnichsen geht auch auf die medizinische Notwendigkeit der Impfungen ein. Für die RSV-Impfung, die hauptsächlich für ältere Menschen gedacht ist, sieht er keinen dringenden Bedarf, da die Erkrankung ein geringeres Bedrohungspotential als die saisonale Influenza hat.
Besonders kritisch bewertet er die Situation um die COVID-19-Impfstoffe. Nach seinen Angaben war die zweite Coronawelle im Winter 2021 die einzige Phase, in der das Bedrohungspotential annähernd mit einer schweren Grippewelle vergleichbar war. Zu diesem Zeitpunkt war die Pandemie aber bereits überwunden, sodass eine breite Impfkampagne medizinisch nicht mehr gerechtfertigt war.
Er hebt hervor, dass bereits im Frühjahr 2021 erste Sicherheitsbedenken und Todesfälle nach Impfungen bekannt wurden. Dennoch wurden die Impfstoffe nicht vom Markt genommen. Dies bezeichnet er als ein Verbrechen, da die Schaden-Nutzen-Relation heute eindeutig negativ ausfällt. Gesunde Menschen werden mit einem potenziell risikoreichen Medikament behandelt, obwohl SARS-CoV-2 epidemiologisch kaum noch eine Rolle spielt und die Bevölkerung durch frühere Infektionen bereits ausreichend immunisiert ist.
🔍 Anerkennung von Impfnebenwirkungen und Post-Vac-Syndrom
Ein weiteres kritisches Thema ist die Anerkennung von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen. Prof. Sönnichsen bestätigt, dass das sogenannte Post-Vac-Syndrom inzwischen zumindest als Krankheitsentität anerkannt wird, auch wenn es noch keinen eigenen Diagnoseschlüssel gibt.
Er weist jedoch darauf hin, dass es weiterhin große Schwierigkeiten gibt, die Kausalität zwischen Impfung und Nebenwirkungen behördlich anzuerkennen. Die zuständigen Gutachter leugnen häufig den Zusammenhang, um finanzielle Verpflichtungen des Staates zu vermeiden. Dennoch gibt es erste Einzelfall-Erfolge in der Anerkennung.
💰 Wer entscheidet über Notfallzulassungen und wirtschaftliche Interessen?
Die Frage, wer über die Dringlichkeit einer Zulassung entscheidet, beantwortet Prof. Sönnichsen mit einem Blick auf die politischen und regulatorischen Mechanismen. In Deutschland wird durch einen politischen Beschluss eine "epidemische Lage nationaler Tragweite" ausgerufen, die Notfallzulassungen rechtfertigt. Die eigentliche Zulassung liegt bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA).
Diese bedingten Zulassungen kommen auch bei seltenen Krankheiten zum Einsatz, wenn ein großer Nutzen gegenüber dem Risiko erwartet wird und keine Alternativen existieren. Allerdings kritisiert Prof. Sönnichsen, dass wirtschaftliche Interessen und politischer Druck während der Corona-Pandemie eine zu große Rolle spielten, was zu überstürzten Zulassungen führte.
🚫 Klare Empfehlung: Finger weg von neuen mRNA-Impfungen
Auf die Frage, was er einem gesunden Menschen raten würde, der eine neue mRNA-Impfung angeboten bekommt, gibt Prof. Sönnichsen eine klare und unmissverständliche Antwort: Finger weg davon. Er betont, dass es derzeit keine medizinische Notwendigkeit für diese Impfungen gibt und sie ein unnötiges Risiko darstellen.

🧪 Neue Entwicklungen: Selbstreplizierende mRNA-Impfstoffe
Ein besonders spannender und zugleich beunruhigender Teil der Diskussion widmete sich den selbstreplizierenden mRNA-Impfstoffen. Diese sind bereits von der EMA zugelassen, aber in Europa noch nicht auf dem Markt verfügbar. In Japan hingegen sind sie schon im Einsatz.
Der wesentliche Unterschied zu herkömmlichen mRNA-Impfstoffen besteht darin, dass sie ein zusätzliches Gen für eine Replikase enthalten – ein Enzym, das die mRNA-Stränge in den Zellen selbst vervielfältigt. Dadurch verlängert sich die Verweildauer der mRNA in den Zellen, und es wird eine niedrigere Dosis benötigt, um eine stärkere Proteinproduktion (z.B. Spike-Protein) zu erreichen.
Prof. Sönnichsen äußert große Bedenken, da das Fehlen eines natürlichen Stoppsignals bedeutet, dass diese mRNA theoretisch unbegrenzt in den Zellen verbleiben und sich replizieren könnte. Über die Langzeitfolgen und die genaue Verweildauer gibt es keinerlei belastbare klinische Daten oder Langzeitbeobachtungen.
Auch die Frage nach einer möglichen Übertragung der mRNA auf andere Personen durch Ausatmung oder Hautkontakt wird angesprochen. Laut Prof. Sönnichsen ist die Übertragung der mRNA selbst extrem unwahrscheinlich, da die mRNA in Lipid-Nanopartikeln verpackt sein muss, um in Zellen aufgenommen zu werden. Lediglich Spike-Proteine könnten durch sogenanntes „Shedding“ verbreitet werden und eventuell Symptome bei anderen auslösen.
❓ FAQ: Antworten auf wichtige Zuschauerfragen
Warum werden neue mRNA-Impfstoffe auch heute noch als Notfallzulassung durchgewinkt, obwohl keine Pandemie mehr besteht?
Prof. Sönnichsen erklärt, dass es aktuell keine mRNA-Impfstoffe mit Notfallzulassung mehr gibt. Alle neuen Impfstoffe, wie der gegen RSV, besitzen eine reguläre Vollzulassung. Allerdings kritisiert er die Anwendung des beschleunigten teleskopierten Zulassungsverfahrens ohne medizinische Notlage.
Wie kann es sein, dass neue mRNA-Impfstoffe bereits zugelassen werden, obwohl viele Nebenwirkungen der bisherigen noch nicht abschließend erforscht sind?
Dies bezeichnet Prof. Sönnichsen als Skandal. Bereits im Frühjahr 2021 hätten die Impfstoffe vom Markt genommen werden müssen. Stattdessen werden weiterhin neue Impfstoffe zugelassen, obwohl die Schaden-Nutzen-Relation negativ ist und viele Nebenwirkungen unerforscht bleiben.
Wer entscheidet, ob ein neues Präparat als dringend notwendig gilt? Spielen wirtschaftliche Interessen eine Rolle?
Die Entscheidung beruht auf politischen Beschlüssen, wie der Ausrufung einer epidemischen Lage, und der Zulassung durch die EMA. Wirtschaftliche Interessen und politischer Druck beeinflussen diese Prozesse leider stark, was zu überstürzten Entscheidungen führen kann.
Was würden Sie einem gesunden Menschen raten, der eine neue mRNA-Impfung angeboten bekommt?
Prof. Sönnichsen gibt eine klare Empfehlung: Finger weg von neuen mRNA-Impfungen, solange keine medizinische Notwendigkeit besteht.
📢 Fazit und Ausblick
Die Sendung mit Prof. Dr. Andreas Sönnichsen bot eine fundierte Analyse und kritische Reflexion rund um die mRNA-Impfstoffe und deren Zulassungsverfahren. Es wurde deutlich, dass trotz wissenschaftlicher und medizinischer Zweifel weiterhin politische und wirtschaftliche Interessen eine große Rolle spielen. Die Zulassungsverfahren sind in Teilen verkürzt und entsprechen nicht immer den hohen wissenschaftlichen Standards, die früher selbstverständlich waren.
Die Risiken von Autoimmunreaktionen, die noch nicht abschließend erforschten Nebenwirkungen und die Einführung neuer Technologien wie selbstreplizierender mRNA-Impfstoffe werfen viele Fragen auf, die dringend geklärt werden müssen. Prof. Sönnichsen plädiert eindringlich für mehr Vorsicht, Transparenz und eine Rückkehr zu evidenzbasierter Medizin ohne politischen oder wirtschaftlichen Druck.
Diese Aufzeichnung der Sprechstunden vom 12. Juli 2025 ist für alle Interessierten kostenlos einsehbar. Für alle, die ihr Wissen vertiefen möchten, bietet QS24 ab nächster Woche einen eigenen Academy-Lehrgang an, bei dem Sie ein Zertifikat erwerben können. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich fundiert zu informieren und Ihre Gesundheitskompetenz zu stärken.
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📋 Fragen aus der Sendung – Mit den Antworten von Prof. Dr. Andreas Sönnichsen
- Linda B.: Warum werden neue mRNA-Impfstoffe auch heute noch als Notfallzulassung durchgewinkt, obwohl es gar keine Pandemie mehr gibt?
Antwort: Es gibt keine mRNA-Impfstoffe mit Notfallzulassung mehr. Alle besitzen heute eine Vollzulassung, z. B. der RSV-Impfstoff. - Roger S.: Wie kann es sein, dass neue mRNA-Impfstoffe bereits zugelassen werden, während viele Nebenwirkungen der bisherigen noch nicht abschließend erforscht sind?
Antwort: Das ist ein Skandal. Die Impfstoffe hätten nach ersten Sicherheitsbedenken vom Markt genommen werden müssen. Stattdessen werden neue Impfstoffe zugelassen, obwohl die Schaden-Nutzen-Relation negativ ist. - Anita B.: Wer entscheidet eigentlich, ob ein neues Präparat als dringend notwendig gilt? Welche Rolle spielen wirtschaftliche Interessen?
Antwort: Die Entscheidung basiert auf politischen Beschlüssen wie der Ausrufung einer epidemischen Lage. Die EMA entscheidet über die Zulassung. Wirtschaftliche Interessen spielen eine große Rolle. - Jasmin G.: Was würden Sie einem gesunden Menschen raten, der jetzt eine neue mRNA-Impfung angeboten bekommt?
Antwort: Finger weg davon.
Diese und viele weitere Fragen wurden in der Live-Session beantwortet. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich auch zukünftig live mit Experten auszutauschen und Ihre individuellen Fragen zu stellen.

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